5. Selbstregulation – wie du in intensiven Momenten wieder bei dir ankommst

Kennst du solche Momente?

Es wird laut.
Zu viel.
Zu schnell.

Und du merkst:

👉 „Ich verliere mich gerade.“

Selbstregulation bedeutet nicht, ruhig zu sein

Oft denken wir, wir müssten einfach ruhiger reagieren.

Doch Selbstregulation bedeutet nicht:

  • alles im Griff zu haben
  • nicht mehr laut zu werden
  • immer gelassen zu bleiben

👉 Selbstregulation bedeutet:

wieder in Kontakt mit dir zu kommen.

Der Moment, in dem es passiert

Bevor du reagierst, passiert etwas in deinem Körper:

  • dein Herz schlägt schneller
  • dein Körper spannt sich an
  • dein Atem verändert sich

👉 Das ist der Moment, in dem dein System aktiv wird.

Und genau hier beginnt Selbstregulation.

Schritt 1: Innehalten

Du musst nichts verändern.

Ein erster Schritt ist nur:

👉 kurz stoppen

Nicht perfekt.
Nicht lange.

Ein kleiner Moment reicht.

Schritt 2: In deinen Körper spüren

Richte deine Aufmerksamkeit nach innen.

👉 Wo spüre ich gerade etwas?

Vielleicht:

  • Druck
  • Hitze
  • Unruhe
  • Enge

Bleib einen Moment genau dort.

Schritt 3: Wahrnehmen statt wegmachen

Du musst das Gefühl nicht loswerden.

👉 Nimm es wahr.

Vielleicht kannst du innerlich sagen:

👉 „Ich sehe, dass du da bist.“

Allein das kann schon etwas verändern.

Schritt 4: Dich unterstützen

Wenn es sich sehr intensiv anfühlt,
darfst du dich unterstützen.

👉 durch deinen Atem
👉 durch Berührung
👉 durch kleine Impulse von außen

Zum Beispiel können ätherische Öle dir helfen,
wieder etwas mehr bei dir anzukommen.

Je nach Situation kannst du:

  • Balance nutzen, um dich zu erden (z. B. auf die Füße oder Handflächen)
  • Adaptiv auftragen, wenn sich alles zu viel anfühlt
  • Serenity verwenden, wenn dein Körper angespannt ist
  • Citrus Bliss einsetzen, wenn du merkst, dass dir Leichtigkeit fehlt

Nicht, um das Gefühl zu stoppen. Sondern um dich in diesem Moment zu begleiten.

Schritt 5: Ein kleiner nächster Schritt

Frag dich:

👉 „Was brauche ich gerade?“

Vielleicht:

  • einen Moment Ruhe
  • Abstand
  • einen bewussten Atemzug

Halte es klein.
Realistisch.
Machbar.

Und wenn es nicht klappt?

Dann ist das kein Rückschritt.

Selbstregulation ist kein Ziel, das du erreichst.
Es ist ein Prozess.

👉 Jeder Moment, in dem du wahrnimmst, ist ein Schritt.

Fazit

Du musst nicht anders werden.

Du darfst lernen, dich selbst zu begleiten.

Nicht durch Kontrolle.
Sondern durch Wahrnehmung.

Und genau darin liegt Selbstregulation.

Das könnte dir auch helfen:

  • Nervensystem verstehen
  • Gefühle und Emotionen verstehen
  • Warum du manchmal so reagierst

Fragen? Ich helfe dir gerne!

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