Ho Wood

Was Ho Wood emotional trägt

Ho Wood ist in der emotionalen Aromatherapie das Öl des inneren Friedens und der sanften Selbstannahme. Sie spricht den Teil in dir an, der innerlich nie still wird. Die Mama, deren Kopf auch nachts weiterläuft. Die selbst in der Pause keine Pause findet, weil die innere Stimme weiterredet. Den Teil in dir, der sich für alles verurteilt — leise, ständig, im Hintergrund. Ho Wood ist eng verwandt mit Lavendel — beide tragen viel Linalool, den Stoff der Ruhe. Aber Ho Wood ist weicher. Runder. Holziger. Wo Lavendel manchmal floral und „aufgeräumt“ wirkt, ist Ho Wood wie ein warmer Mantel. Innere Unruhe ohne Pause. Wenn du nie ankommst — auch wenn du körperlich sitzt. Wenn der Geist immer schon beim nächsten To-Do ist. Ho Wood bringt diese innere Stille zurück. Die harte innere Stimme. „Das hättest du besser machen können. Warum bist du so ungeduldig?“ Ho Wood weicht diese Stimme auf — sanft, ohne Kampf. Erschöpfung durch Daueranspannung. Wenn dein System nie ganz runterfährt. Wenn du selbst im Schlaf angespannt bist. Ho Wood lädt dein Nervensystem ein, loszulassen. Selbst-Ablehnung. Wenn du dich selbst nicht magst an deinen lauten Tagen. Wenn du dich für deine Gefühle schämst. Ho Wood erinnert dich: Du darfst sein, wie du bist. Auch heute.

Gut zu wissen

Ho Wood ist nicht phototoxisch und in Schwangerschaft und Stillzeit unbedenklich. Sehr sanft und verträglich — auch für sensible Menschen und Kinder (verdünnt). Auf der Haut mit einem Trägeröl verdünnen.

Körperlich-emotionale Brücke

Ho Wood wirkt im Rahmen von Selbstfürsorge tief beruhigend auf das Nervensystem. Sie senkt die innere Anspannung, ohne müde zu machen. Holt dich aus dem Gedankenkreisen in einen weichen, getragenen Zustand. Besonders schön abends — sie unterstützt einen ruhigen Schlaf. Sehr sanft und verträglich, auch für sensible Menschen und Kinder.

Mini-Impuls für heute

Gib einen Tropfen Ho Wood mit Trägeröl in die Halsmulde oder ans Brustbein, leg beide Hände sanft drauf und schließ die Augen. Atme drei langsame Atemzüge — ohne Eile, ohne Plan, einfach atmen. Während du das tust, sag dir innerlich: Ich darf zur Ruhe kommen — so wie ich bin. Und dann frag dich ganz leise: Was sagt meine innere Stimme heute — und würde ich das auch zu meinem Kind sagen? Wenn nein, dann sprich heute leiser mit dir. So weich, wie du mit jemandem sprichst, den du liebst.

Vertiefende Übung

Am Abend, wenn die Kinder schlafen und die Tür zu ist, gib einen Tropfen Ho Wood in den Diffuser oder mit Trägeröl auf dein Schlüsselbein. Setz oder leg dich hin. Augen zu. Spür, wo dein Körper noch angespannt ist — die Schultern, der Kiefer, der Bauch. Atme dort hin. Mit jedem Ausatem ein bisschen mehr loslassen. Erinner dich an einen Moment heute, in dem du dich verurteilt hast — vielleicht, weil du laut warst. Vielleicht, weil du nicht da warst, wo du sein wolltest. Und dann sag innerlich zu diesem Teil in dir: Du musst dich nicht entschuldigen für dein Mensch-Sein. Du darfst hier sein. Auch heute, auch so. Bleib so lange in der Stille, wie es sich gut anfühlt. Ho Wood hält mit.

Anwendung im Alltag

Vor dem Einschlafen: Ein Tropfen Ho Wood mit Trägeröl in den Nacken, kurz die Hand drauf, ein paar tiefe Atemzüge. Dein Nervensystem bekommt das Signal, dass es loslassen darf. Tagsüber, wenn die innere Kritikerin laut wird: Ein Tropfen aus dem Roller aufs Handgelenk, kurz daran schnuppern. Das holt dich raus aus dem Bewerten und zurück in die Selbstmilde. Im Diffuser am Abend: Eine wunderschöne Begleitung fürs Wohnzimmer, wenn der Tag laut war und alle (auch die Kinder) etwas Sanftes brauchen. Als tägliches Ritual in harten Phasen: Morgens ein Tropfen mit dem Satz „Ich darf heute weich sein.“ Abends einen mit „Ich hab gemacht, was ich konnte.“ Wenn du eine körperliche Pause brauchst: Ein Tropfen ins Badewasser mit etwas Trägeröl. Bei dir bleiben.

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