Fenchel

Was Fenchel emotional trägt

Sie spricht den Teil in dir an, der vergessen hat, dass du auch zählst. Die Mama, die immer als Letzte kommt. Die ihre eigenen Bedürfnisse so lange überhört hat, dass sie sie kaum noch spürt.

Den verlorenen Kontakt zum eigenen Körper. Wenn du nicht mehr weißt, ob du Hunger hast, müde bist oder einfach nur überfordert. Fenchel bringt dich zurück ins Spüren.

Das Gefühl, das eigene Leben „passiert“ einem nur. Fenchel erinnert dich daran, dass du Wahl hast. Auch in kleinen Dingen. Auch heute.

Unterdrückte Wünsche und Sehnsüchte. Die Träume, die du irgendwann beiseitegelegt hast — „dafür ist jetzt keine Zeit“. Fenchel hilft dir, sie wieder zu hören.

Selbst-Vernachlässigung. Wenn du für alle kochst, aber selbst nebenbei isst. Wenn du alle pflegst, aber dich selbst übersiehst. Fenchel weicht dieses Muster auf.

Gut zu wissen — wichtig

Fenchel in der Schwangerschaft nicht anwenden. In der Stillzeit nur in Begleitung. Bei Epilepsie zurückhaltend sein bzw. vorher ärztlich abklären. Nicht phototoxisch. Auf der Haut immer mit einem Trägeröl verdünnen.

Körperlich-emotionale Brücke

Fenchel wirkt im Rahmen von Selbstfürsorge wärmend und entspannend auf den Bauch. Genau dort, wo viele Mamas ihre Anspannung halten. Wo das Bauchgefühl sitzt — die innere Stimme, die oft als Erste weiß, was du brauchst.

Mini-Impuls für heute

Trag 1 Tropfen Fenchel mit Trägeröl auf den Bauch, massier im Uhrzeigersinn sanft ein und lass die Hand liegen.

Frag dich: Was brauche ich heute — bevor ich frage, was alle anderen brauchen? Die Antwort darf klein sein — ein Glas Wasser, fünf Minuten allein, ein tiefer Atemzug. Du zählst auch.

Vertiefende Übung — für den Teil, der vergessen hat, dass du zählst

Nimm dir 5–10 Minuten allein. Trag 1 Tropfen Fenchel mit Trägeröl auf den Bauch, massier im Uhrzeigersinn sanft ein, lass die Hand liegen, direkt auf dem Bauch. Schließ die Augen und atme dreimal tief — bis in den Bauch hinein, wo deine Hand liegt.

Spür nach: Da ist ein Teil in dir, der ganz vorne stand — und dann hinten angestellt wurde. Vielleicht für die Kinder, für den Partner, für den Job. Vielleicht so lange, dass du gar nicht mehr weißt, was er wollte.

Frag diesen Teil sanft: Wann hast du dich das letzte Mal gehört gefühlt — von mir? Bleib bei der Antwort. Auch wenn sie schmerzt. Auch wenn sie wütend ist.

Sag innerlich: Ich sehe dich jetzt. Du zählst auch. Ich nehme dich wieder mit.

Frag dich am Ende: Was brauche ich heute — bevor ich frage, was alle anderen brauchen? Die Antwort darf klein sein. Sie ist trotzdem groß. Erst halten, dann handeln.

Anwendung im Alltag

Morgens, bevor du in den Tag startest:
1 Tropfen mit Trägeröl auf den Bauch, im Uhrzeigersinn einmassieren. Was brauche ich heute — bevor ich frage, was alle anderen brauchen?

Vor dem Essen (besonders wenn du oft nebenbei isst):
1 Tropfen auf die Handflächen, einatmen, drei Atemzüge, setz dich hin. Du verdienst eine Pause beim Essen.

Bei Bauchanspannung (das Mama-Bauchgefühl, das alles hält):
1 Tropfen mit Trägeröl im Uhrzeigersinn auf den Bauch, Hand drauf, Wärme spüren. Hand auf den Bauch. Spüren, wie der Atem fließt.

Wenn du gerade eine eigene Idee hattest — und sie gleich wieder verworfen hast:
1 Tropfen in die Hände, vors Gesicht, schnuppern, atmen. Schreib die Idee auf, bevor sie wieder geht. Ich darf wählen. Auch in kleinen Dingen.

Beim Kochen für die Familie:
Mini-Mantra: Erst der Schluck Wasser für mich, dann der Topf für die Kinder. Du zählst auch.

Abends, beim Reflektieren des Tages:
1 Tropfen auf den Bauch, Hand drauf. Was war heute für mich da — und nicht nur für die anderen? Auch eine kleine Antwort zählt.

×

Download freischalten

Bitte gib deine Daten ein, um den Download freizuschalten: